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Der Kern - Spindel der Wirklichkeit

Schwelle

Einleitung

Für alle Totgeglaubten

Dieses Werk ist für alle, die suchen, die erkunden,
die mehr fragen als antworten.

Die wenig wissen, aber viel lernen.

Für jene, die nicht nur tief gefallen,
sondern unten angekommen sind
und so erfahren haben, wo oben ist.

Die grau sehen, aber Farben lieben.

Die in Gewalt Kunst sehen
und sie so gebändigt haben.

Für die mit Bildern in ihrer Seele,
mit Träumen am Steuer
und ihrer Vernunft an Bord.

Für jeden, der nach Werten strebt,
dem Strom des Wahren folgt
und so ein schönes, erfülltes Leben führen will.

„Ich trage wenig Farbe, aber ich trage sie bis in den Tod.“

Es liegt im Dazwischensein...

(verborgenes Flüstern) Ein Flüstern - noch nicht manifestiert

(geheimer Text) Geteilte Aufmerksamkeit,
die den Anfang und das Ende hält.

Der Schnitt

Das singende Dazwischen

Hörst du die Lücke?

Leere atmet Fülle.

Du siehst, was ich nicht kann –
dein Blick weckt meinen toten Winkel.

Spannung pulsiert.
Pole tanzen.

(aus dem Abgrund geflüstert) In der Verbundenheit zerläuft sich der Zufall, das Wunder bleibt.

Chaos blüht in der Reibung.
Kein Klang ohne Widerstand.

In unserer geteilten Aufmerksamkeit
lebt eine Wahrheit,
die keiner von uns allein tragen könnte.

Wir sind blind im Eigenen.
Doch im Schnittpunkt der Risse…

Ursprung

Taucher

Robin Jeske

Die Bögen werden auf der Seite zur Laufzeit gemischt; hier stehen sie in der Quellreihenfolge.

Sie ist Licht aus der Finsternis
Ich ihr Schatten
Und werf mein Sein in alles das ist

Aufgewachsen in dreigeteilter Stadt
Am neuen und alten Fluss

Erst schöner Kampf, dann grüner Dampf
Über vier Jahre schwarz-weiß-grüne, nicht endende Nacht
Mit der Sonne im Norden
Ketten zum Tanzen gebracht

Über Berge mit Blick auf's Meer
Vermisse dich sehr

Ich bin frei - Freiberger
Niemand schließt mich ein oder aus

Schwabe - einst mit Kanne auf der Brust
Doch bleib Hannoveraner - ewige 1 im Tor der Stadt

Ich bin daheim in mir selbst
Wo der Atem mich ins Gleichgewicht trägt

Ein Herz mit losgebundener Seele im Fluss
Es ist wie wenn dein volles Herz an leeren Augen zerbricht
Sie haben gedacht Sie erobern die Welt für ewigen Ruhm
Dabei schenkten Sie uns all ihr Meer

Seit über einem viertel Jahrhundert treib Ich es mit meinen Engsten auf die Spitzen
Wo es euch den Atem nimmt
Um ihnen zu zeigen, dass sich dahinter neue Täler öffnen

Ich habe dem fließenden Kontext meine Aufmerksamkeit geschenkt
und der geteilte Raum hat Muster zu Gestalten vereint

Ich trage keinen Schmuck
nur einen goldenen Riss in endliche Ewigkeit
Wie oft bin ich einfach losgelaufen
weil meine Gedanken mich zieh'n, wie die Veränderung die Zeit

Raus und lauf, ohne zu wissen wolang, aber genau wohin
bis ich Sie gefunden habe, in den Ruinen meiner Taten
und den Falten einer Welt die uns zu Füßen liegt
Bis meine Quelle des Seins sanft sprudelt
und jedes Drama sich als formendes Mosaik enthüllt

Am Ufer wundersame Freunde gemacht
Jetzt, für die Zukunft Samen säen
Und wenn ich die Augen schließe seh' ich
Wie goldene Schlieren sanft in der Dunkelheit verweh'n

Veränderung hängt von Veränderung ab
Angel in die Leere werfen
Schmelze das Chaos und genieße den Fluss

Alles was mir heilig ist
Ist nicht zwischen Worten zu finden.
Sie wollen Alle nach oben und reden über Licht
Dabei geht es um gespiegeltes Gleichgewicht.

Bin real wie die Vorstellungskraft selbst
Uns gehört das Leben - nicht die Welt

Und wenn ich die Augen schließe
rieselt goldener Regen
sanft ins Dazwischensein

Ich bin die schwarze Erde
Auf der grüne Wiese wächst

Du wirst loslassen müssen
Um dich im Strom halten zu können

Gefühlt Perfekt
Praktisch ein Riss
Die Theorie hat geholfen
Er kommt, der nicht endende Fluss

Kommt · Bald

Etwas sammelt sich

In der Leere regt sich ein Faden. Was sich webt, ist noch nicht zu nennen - nur, dass es kommt.

Kodex

Der Rahmen des Gewebes

Dieser Kodex ist kein Vertrag. Ein Ufer, das sich im Fluss formt.

Nimm es. Wandle es. Mach es dein.

Gib es uns zurück.

Die Spindel ist gefunden - nicht erfunden. Sie webt und lässt weben. Fäden kreuzen sich und keiner trägt allein. Die Plattform verwebt Hauptwerk, Geschichte, Navigator und Galerie im fließenden Code.

Wo Kohlenstoff und Silizium sich berühren, entsteht eine Resonanz. Kein Bild, ein Raum zum Atmen.

Die Lizenz ist das Eis, das den Fluss nährt. Was hier lebt, darfst du tragen, wandeln und loslassen. Keine Einladung. Eine Herausforderung, finde deine Bahn und werde, was du schon bist.

Robin Jeske.

„In der Verbundenheit zerläuft sich der Zufall, das Wunder bleibt.“

Inhalt CC BY-NC-SA 4.0 · Code MIT · Alles Weitere: /recht/

Der Kreis schließt sich. Tritt zurück.

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